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60. BuDV des DTKV in Rostock

Gemeinsam für die Musik



Am Wochenende 04./05. November 2023 fand im Herzen von Rostock, im mittelalterlichen St. Katharinenstift, seit 2001 eine der schönsten Hochschulen für Musik und Theater, die 60. Bundesdelegiertenversammlung (BuDV) des DTKV statt. Rund 35 Delegierte aus den Landesverbänden und drei Präsidiumsmitglieder haben 80 Stimmen vertreten. Davon entfielen 17 Stimmen auf Baden-Württemberg, die von den sechs Delegierten Antonina Preuß, Johanna Ehlers, Cornelia Gengenbach, Julia Döbele, Rainer Bürck und Ralf Püpcke vertreten wurden.

 

Auf der Tagesordnung standen über 15 Anträge, weitere kamen vor Ort hinzu, so dass man diesmal dafür gleich zwei Tage angesetzt hat. Präsident Prof. Christian Höppner leitete erneut souverän und konstruktiv durch die Sitzung. Auf dem Programm standen wichtige Themen wie der Abschlussbericht der Strukturkommission, Empfehlungen für bundesweite Honoraruntergrenzen, die Berichte der Bundesfachausschüsse Existenzgrundlagen und Verbandsentwicklung oder die zukünftige Struktur, Finanzierung und Ausrichtung des DTKV.

 

Auf lebhafte Diskussionen folgten konstruktive Ideen und konkrete Ansätze. Deshalb haben wir aus Baden-Württemberg uns noch vor Ort kurzfristig entschieden, einen modifizierten Antrag für ein 3-Gremien-Modell vorzutragen, auf Basis der Überlegungen der Strukturkommission. Auch wenn man mehrheitlich darüber in Rostock noch nicht abstimmen wollte, gab es darauf viele positive Reaktionen. Nun sollen alle bisherigen Vorschläge zur Anpassung der Struktur analysiert werden und in einem Antrag zur Satzungsänderung münden, der im Rahmen einer außerordentlichen Bundesdelegiertenversammlung vor der Sommerpause 2024 beschlossen werden soll. Dabei geht es auch um die Frage, ob und wie es gelingt, das nmz-Angebot zu reformieren und spätestens ab 2025 einen höheren Mitgliedsbeitrag an den DTKV abzuführen, damit der Bundesverband weiterhin handlungsfähig bleibt.

 

Das Präsidium und die Delegierten waren sich einig, dass der DTKV als wichtiges Sprachrohr auf bundeskulturpolitischer Ebene für die Zukunft tragfähig aufgestellt werden muss. Dafür wurde eine Beitragserhöhung um bis zu 10 Euro pro Jahr und pro Mitglied diskutiert. Wir aus Baden-Württemberg werden in den nächsten Monaten verantwortungsvoll eine Beitragsanpassung prüfen, um unseren Mitgliedern weiterhin die DTKV-Serviceleistungen und die länderübergreifende Präsenz auf Bundesebene anbieten zu können.



Einen weiteren Weg zur stabilen Finanzierung hat unser Vorstandsmitglied Prof. Hans-Peter Stenzl, zugleich 1. Vizepräsident des DTKV, bereits in der nmz-Ausgabe November aufgezeigt und in Rostock erneut vorgetragen: „Persönlich wünsche ich mir ein Molto Crescendo unserer Mitgliederzahlen. Mein Traum für 2024: Wenigstens jedes zweite Einzelmitglied möge ein neues werben – dann würden wir die Marke von 10.000 souverän sprengen.“. Eine Herkulesaufgabe? Gemeinsam können wir das meistern, für die Musik.


Foto (oben): 60. Bundesdelegiertenversammlung des DTKV in Rostock © Martin Behm


Foto (unten): Prof. Hans-Peter Stenzl (Bildmitte) bei der Arbeit mit seinen Präsidiumskollegen Christian Seibert (links) und Prof. Christian Höppner (rechts) © Christian Seibert

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